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Freitag, den 05. Oktober 2007 um 11:08 Uhr |
Links kaufen als SEO-Maßnahme
Eins vorweg, gekaufte Links sind nicht nach dem Geschmack der momentan einzig wirklich relevanten Suchmaschine in Deutschland. So muss man sich dem Risiko einer möglichen Verbannung aus dem Index von Google bewusst sein. Andererseits stellt sich natürlich die Frage ob man dadurch nicht einfach auch die ungeliebte Konkurrenz kicken könnte. Einfach ein paar Links kaufen und weg ist der ungeliebte Nebenbuhler.
Einen Anhaltspunkt was Links kosten können liefert der Linkpreisindex, dort werden im September 2007 angebotene Links verglichen und ein Durchschnittspreis nach Höhe des PageRanks ermittelt.
Und genau da versteckt sich ein weiteres Problem. Der PageRank sagt über den Wert einer Website etwa so viel aus, wie die Farbe eines Autos über dessen Spritverbrauch. So kann ein PageRank 0 Link von einer gut besuchten Seite zehn mal so viel wert sein wie ein PR6 Link.
Wie lautet nun die Empfehlung?
Grundsätzlich sind ein paar gekaufte Links für die Stabilisierung eines Projektes sicher in Ordnung. Man sollte darauf achten, wie bei allen Links die man beeinflusst, das diese nicht unbedingt in der letzten Rumpelecke mit Kraut und Rüben herumliegen.
Wie Johannes Siemers richtig bemerkt, wird man den Linkkauf nicht aufhalten können, es wird nur eine Frage sein, wie man es am geschicktesten tarnt.
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